Archiv der Kategorie: Technik

Kostal Wechselrichter in OpenHAB einbinden

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Warum überhaupt Wechselrichter und OpenHAB?

…weil es einfach cool ist in seiner OpenHAB App auch gleich den Ertrag zu sehen. Nein im Ernst: Es tut gut zu wissen, ob der Wechselrichter läuft oder ob es eine Fehlfunktion gibt. Zum anderen ist es immer spannend zu sehen wie der Ertrag ist, so bekommt man ein gewissen Gefühl für seine Anlage.

Den Wechselrichter kann man direkt ansurfen, da er eine interne Seite bereit stellt auf der man die Daten auslesen kann, weiter kann er automatisch seine Daten auf eine Webseite hochladen. Weiter zeigt er im Display alternierend die Werte an. Aber nur um mal eben schnell … eine meiner Lieblings (hass-)redewendungen… den Wechselrichter auszulesen ist mir das zu aufwendig. Zudem habe ich OpenHAB ja eh am Laufen, warum also sollte ich dies nicht nutzen?

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Raspberry Pi – Watchdog nutzen

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Watchdog auf dem Raspberry Pi

Was ist ein Watchdog?

Ein Watchdog ist ein Wachhund. Besser als die Übersetzung des Namens, kann man seine Aufgabe auch gar nicht beschreiben. Er passt auf und führt für vorgegebene Szenarien festgelegte Schritte aus. Somit ist er ähnlich wie ein Cronjob, der regelmäßig bestimmte Dinge prüft und Aktionen durchführt, wenn Bedingungen nicht erfüllt sind.

Wie richte ich einen Watchdog auf dem Raspberry Pi ein?

Hardwareseitig bringt der Raspberry Pi alles mit was man braucht, der Watchdog ist auf dem BCM2708 des Raspberry Pi schon verbaut. Dieser Chip – sofern er aktiviert ist, erkennt anhand von regelmäßigen Signalen des Watchdog Daemons, ob bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Ist das System überlastet, bleiben beispielsweise die Signale aus und der Chip bootet das System neu. Es kann aber auch die Temperatur oder ähnliches überwacht werden.

In diesem Beispiel werden wir einen einfachen Watchdog erstellen, der im Abstand von einer Minute checkt ob das System noch reagiert oder nicht.

sudo modprobe bcm2708_wdog
echo "bcm2708_wdog" | sudo tee -a /etc/modules
sudo apt-get install watchdog

Damit wird erstmal das Kernelmodul geladen um den Chip zu aktivieren, danach wird der deamon geladen. Diesen werden wir jetzt konfigurieren:

sudo nano /etc/watchdog.conf

Jetzt muss die Datei noch angepasst werden. Wir sehen im ersten Schritt zunächst, dass die Datei viele Einträge enthält, die mit einem Doppelkreuz (#) auskommentiert sind. Um den Wachhund in Zukunft „scharf“ zu schalten entfernen wir das Doppelkreuz vor folgenden beiden Einträgen und passen ggf. die Zeichen nach dem Gleichheitszeichen an:

watchdog-device        = /dev/watchdog
max-load-1             = 24

Mit watchdog-device wird das Watchdogziel angegeben, max-load-1 hat den Hintergrund, dass der Test im Zeitraum von 1 Minute durchgeführt wird. max-load-5 wären 5 Minuten.

Ist dieser Schritt abgeschlossen, kommen wir zum wichtigsten Schritt:

sudo /etc/init.d/watchdog restart

Jetzt wird das System automatisch neu gestartet wenn das System überlastet ist.

Eine ganz gute Übersicht findet man in den einschlägigen man-pages oder z.B. hier.

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Fernzugriff auf den Raspberry Pi – Teil 1

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Grundlagen

Was ist Fernzugriff?

Der Raspberry Pi mit Tastatur, Maus und an einen Fernseher, Display oder Monitor angeschlossen ist eine feine Sache! Was aber wenn er am Dachboden hängt oder im Keller platziert ist um dort vielleicht Messaufgaben oder Serveraufgaben wahrzunehmen? Dort hat man oft keine Tastatur, Maus oder Display zur Hand.  Man muss also den Raspberry auch ohne diese Dinge – aus der Ferne – ansprechen können.
Die Idee ist also, von einem anderen Rechner im Netzwerk auf den Raspberry so zuzugreifen bzw. ihn bedienen, als wäre er direkt neben einem „wie gewohnt“ verbunden.

Womit werde ich es zu tun bekommen und mit was muss ich mich anfreunden?

Hierzu gibt es unterschiedliche Techniken, jede hat ihre Vor- und Nachteile, aber in der Regel, kann man davon ausgehen, dass es gewisse komforteinschränkungen gibt und auch nicht alles immer mit nur einem Tool/Werkzeug zu erledigen ist.

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Regelmäßige Jobs unter Linux ausführen

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Wer einen eigenen Server betreibt, oder betreiben will, regelmäßige Backups oder Aufgaben automatisch erledigen lassen will, sollte sich einmal mit Cronjobs auseinandersetzen.

Was sind „Cronjobs“?

Cronjobs sind kleine Aufträge die von einem (typischerweise rund um die Uhr laufenden System) regelmäßig ausgeführt werden. Daher finden diese gerne auf (Web-)servern, Fritz!Boxen oder kleinen Computern wie dem Raspberry Pi, Verwendung.

Wie funktioniert das mit den Cronjobs?

Auf dem Rechner läuft ein Dienst (genauer: ein Daemon), der Aufgaben aus einer zuvor angelegten Liste ausführt, wenn die Startbedinungen zutreffen. Diese Startbedingung wird in Form einer Zeitangabe definiert. Der Name Cronjob leitet sich vom griechischen Wort „chronos“ ab, was Zeit bedeutet. Diese Zeitangaben, und was zu diesem Zeitpunkt zu tun ist, wird in einer Datei, der Crontab (tab von griechisch „tabula“, die Tabelle), gespeichert. Diese Crontab enthält die Angaben natürlich in einer bestimmten Syntax, die zwingend eingehalten werden muss, sonst kann es mitunter zu falschen Ergebnissen führen. Besonders wichtig für Linuxneueinsteiger: der Dienst liest diese Tabelle nicht ständig neu ein, das würde bei Servern mit mehreren Benutzern schnell eine enorm große Systemausnutzung erzeugen, die gar nicht notwendig ist. Daher wird diese Tabelle im Speicher gehalten. Wenn man diese Tabelle also geändert hat muss man den Dienst neu starten. Geschickter ist es, die Tabelle mit einem speziellen Aufruf zu ändern, der dafür sorgt, dass beim Speichern und Schließen der Dienst automatisch informiert wird, dass es eine Änderung gibt. Da in der Regel Administratorrechte für eine solche Änderung notwendig sind muss man entweder Administrator sein, oder den Befehl mittels „sudo“ starten. Ein korrekter Aufruf wäre also:

sudo crontab -e

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Firmwareupdate für Telekom gebrandetes Samsung Galaxy S4 LTE+ endlich da!

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Ich habe ja schon fast nicht mehr damit gerechnet, aber das Update ist tatsächlich da!

Ich hoffe sehr, dass es einige Probleme beheben wird, wie zum Beispiel die eher maue Akkulaufzeit. Zur Zeit muss ich das Gerät tatsächlich auch bei wenig Benutzung jeden Abend aufladen, damit es den nächsten Tag wieder einsatzfähig ist.

Leider gibt es kein Changelog über Kies…

Aktuell habe ich:

Modellnummer: GT-I9506
Android-Version: 4.3
Basisbandversion: I9506XXUBML2
Kernel-Version: 3.4.0-2210443dpi@DELL133#1
Fri Jan 3 19:05:10 KST2014
Buildnummer: JSS15J.I9506XXUBNA2
SE for Android Status
Enforcing
SEPF_GT_I9506_4.3_0016
Gerätestatus: Benutzerdefiniert (warum auch immer… ich denke es liegt am Telekom Branding)

Drücke ich auf Firmware aktualisieren in KIES werde ich zunächst aufgefordert das USB-Kabel zu trennen, damit ein bestimmter Treiber installiert werden kann (Samsung mobile USB Composite Device und Samsung Mobile USB Modem). Das geschieht recht zügig. Im Abschluss soll ich das Kabel wieder anstecken. Als nächstes wird man mit einem riesigen Warntext konfrontiert, der einem im Prinzip darauf hinweist, dass auch alles schief gehen kann, vor allem, wenn man nicht Originalzubehör usw. verwendet. Gut ich bin mir da keiner Schuld bewusst, drücke jedoch dennoch auf „Abbrechen“ um eine aktuelle Sicherungskopie zu erstellen. Die lokale ist zwar erst einen Tag alt, aber sicher ist nun mal sicher… Das Sichern der Daten dauert ewig. Ich hatte 15 Minuten eingeplant, eine dreiviertel Stunde bis Stunde sollte man sich aber dennoch Zeit nehmen. Um sicher zu gehen, dass nichts, aber auch gar nichts am Telefon schief läuft bin ich in den Flugmodus gewechselt. Dadurch kann kein Anruf das Backup unterbrechen und auch eingehende Messengernachrichten sollten so wirkungsvoll abgeblockt werden, zumal dadurch ja auch wieder der Verlauf oder die Dateien sich ändern würden.

Nachdem die Sicherung dann doch nach einer halben Stunde (!) durch war, ging es los… Auch wenn Firmwareupdates mittlerweile nichts besonderes sind, habe ich immer etwas Bauchweh dabei. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da musste man in den DOS-Modus wechseln und über Befehlszeile solche Updates durchführen.. wehe wenn etwas schief gegangen ist, dann musste man stundenlang basteln, oder im Schlimmsten Fall neue Chips einlöten. Das würde bei heutigen Geräten für Otto-Normalverbraucher absolut nicht und für mich als halbwegs erfahrenen Menschen eigentlich auch nicht gehen. Deswegen herrscht erst mal etwas Aufregung.

Spannend: Samsung möchte meine persönlichen Daten (IMEI, PC Konfiguration usw.) für 2 Jahre speichern. Das finde ich ist ein Hammer und eigenltich eine Frechheit! Nun gut… abgenickt, was soll man sonst auch tun?
Und jetzt erst wird mir gesagt, was die neue Firmware eigentlich neues kann: Upgrade auf Android 4.4.2 KitKat, Album Art wird auf dem Sperrbildschirm angezeigt, Ein neues Starteinstellungmenü und etwas allgemein „Optimierung von Benutzeroberfläche und Stabilität“ wow… gerade der wichtigste Punkt wird nicht ausführlich beschrieben. Dann noch der Hinweis, dass o.g. Änderungen von Land und Mobilfunkbetreiber abhängig sind und eine Rückkehr zur alten Version nicht möglich ist.

Als nächstes wird eine Adminrechtepflichtige Software „Admin Delegator von Mobile Leader Co.Ltd.“ ausgeführt und das Firmwareupdate heruntergeladen. Das Fenster für den Fortschritt zeigt an: GT-I9506 Ver. 14.07.04.01 …was auch immer das heißen mag.

Etwa eine Viertelstunde später schaltet sich das handy aus, zumindest wird die Telekomanimation gezeigt es staret neu im ODIN Mode. Das Display zeigt:

...Booen im Odin Modus...
…Booten im Odin Modus…

Anschließend wird kurz der Recoverymodus gestartet und ein echter Neustart erfolgt automatisch. Am Bildschirm der Hinweis, man soll das Handy trennen und neu verbinden nach dem Neustart. Währenddessen läuft die App Optimierung, ein Vorgang, den ich von Updates her kenne. Auch dies geht relativ zügig.

Alles in allem dauerte das Update vom ersten Klick an eine 3/4 Stunde. Jetzt ist die Batterieanzeige weiß statt grün, alles wirkt etwas flüssiger. Doof ist, dass mein Zertifikat der Fritzbox die Warnung provoziert, dass dritte meine Verbindung beobachten könnten, aber das ist erst mal kein Problem.  Zum Rest kann ich noch nicht viel sagen, ausser, dass mein Status von Benutzerdefiniert wieder auf offiziell steht.

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Makita Bohrhammer HR2470 FT

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Das ist meine zweite „Makita“. Nachdem ich schon mit einer Elektrokettensäge dieser Firma gute Erfahrungen gemacht habe, von einer anderen Marke im typischen grün enttäuscht wurde, habe ich den Versuch gewagt und diese Maschine erworben.

Seit Mai 2012 leistet sie mir beste Dienste. Löcher in Beton, Ziegel, Kalksandstein und selbst hartem Stahlbeton sind leicht zu machen und es macht einfach nur Spaß. Nachdem meine alte Maschine nach dem zehnten Dosenloch für Steckdosen in Ziegelmauerwerk in Flammen und Rauch aufgegangen ist habe ich gemerkt, was Qualität wirklich bedeutet! Die Arbeitszeit hat sich deutlich verringert, obwohl die Leistungsaufnahme nahezu identisch war.

Aber gut, eine solide Maschine eines Namenhaften Herstellers… was macht sie so besonders, abgesehen von den „Kennzahlen“?

In der Rohbauphase ist es bei uns im Keller zu einer Überflutung gekommen. 50cm hoch stand das Wasser im Keller. Und es war – ungelogen – das erste mal wo ich mein Werkzeug hatte liegen lassen und es nicht, wie sonst jeden Abend, weggeräumt. Und genau so ist es passiert: Mehrere Stunden lag mein treues Maschinchen im Dreckwasser. Nach dem Rausfischen und Trockenlegen hat sie nicht mehr als ein kleines Rauchwölkchen von sich gegeben. Nicht, dass mich das jetzt überrascht hätte! Das Besondere an dieser Maschine war, und ist es vermutlich immer noch, dass ich sie aufschrauben, durchpusten (Druckluft), etwas reinigen und neue Kohlen für den Motor einsetzen konnte….. und sie lief wieder! Das hat mich nun wirklich restlos überzeugt! Ich würde zu jeder Zeit wieder eine Schlagbohrmaschine dieses Herstellers erwerben.

Einziger zu erwähnender Wermutstropfen: Der Kohlenwechsel ist wirklich ne frickelige Angelegenheit.

 

So und jetzt für alle die es genauer wissen wollen die technischen Daten:

Funktionen:
Bohren, Hammerbohren und Meißeln
Werkzeugaufnahme mit Schnellwechsel-Bohrfutter für zylindrische Bohrer
Elektronisch regelbare Dreh- und Schlagzahl
Dreh-/Schlagstopp
Rechts-/Links-Lauf
LED zur Beleuchtung der Bohrstelle (manchmal echt hilfreich)

Mit dabei:
Transportkoffer  (sehr stabil!)
Tiefenanschlag (hab ich noch nie benutzt)
Stabseitengriff  (im Raster verstellbar)
Schnellwechsel-Bohrfutter  (Dreh, Klick und ab)
Schnellwechselfutter SDS-plus
Langes Anschlusskabel (wichtig!)

Was sie Leistet:
Leistungsaufnahme 780 W
Leerlaufdrehzahl 0 – 1.100 min-1
Leerlaufschlagzahl 0 – 4.500 min-1
Bohrleistung in Stahl 13 mm
Bohrleistung in Holz 32 mm
Bohrleistung in Beton 24 mm
Einzelschlagstärke 2,4 J (…also es reicht um Mauerlöcher in Ziegel und Kalksandstein reinzubekommen)
Gewicht 3,0 kg (liegt aber so gut in der Hand, dass es nichts ausmacht)

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Warum Klickpedale und wie man sie richtig einstellt

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Ich habe mir schon länger Gedanken dazu gemacht, wie ich das Radfahren optimieren kann. Zum Einen möchte ich nicht völlig verschwitzt am Ziel ankommen und zum Anderen möchte ich auch nach Möglichkeit weitgehend wetterunabhängig sein. Regenfahren scheidet für mich schon mal aus – zumindest auf dem Hinweg zum Fahrtziel. Der Rückweg ist da schon unkritischer, weil ich da ja in der Regel Duschen und mich umziehen kann.
Deswegen habe ich ein mittlerweile für den Sommer recht ansehnliches Arsenal an kurzarm Trikos, kurzen Hosen und passender Funktionsunterwäsche.
Für den Wintereinsatz bin ich noch nicht so gut ausgestattet. Aber ich bin stetig am „optimieren“.
Und so bin ich auch zu den Klickpedalen gekommen:
Fabelhafte Geschichten habe ich von diesem mystischen Allheilmittel schon gehört und ich bin neugierig geworden. Generell ist das Problem, dass es zwei Lager gibt: Die Einen schwören drauf und die Anderen sehen einen mit irritiertem Blick und hochgezogener Augenbraue an 😀

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